Abarth in der Formel 4

Brandneue Einsteigerklasse baut auf 1,4-Liter-Triebwerk des Abarth 500
Partnerschaft mit italienischer Meisterschaft knüpft an lange Tradition an

7.2.2014. Sie sehen aus wie verkleinerte Formel-1-Boliden, erfordern aber nur einen Bruchteil an technischem und finanziellem Aufwand – die Formel 4 ist die neue professionelle Einsteigerklasse in den Motorsport mit so genannten Monoposto (einsitzigen Rennwagen).

Der für den Rennsport zuständige Weltverband FIA hat die Formel 4 als zusätzliches Bindeglied zwischen dem Kart-Sport und der bereits sehr anspruchsvollen Formel 3 geschaffen.

In Italien ist Abarth exklusiver Motorenpartner der nationalen Formel 4-Meisterschaft, die für Nachwuchsfahrer ab 15 Jahren den nächsten Schritt nach einer erfolgreichen Karriere im Kart darstellt. Zum Einsatz kommt der bereits in den vergangenen Jahren in der europaweit ausgetragenen Formula Abarth bewährte 1,4-Liter-Turbobenziner, hier in einer Variante mit 118 kW (160 PS) Leistung und einem maximalen Drehmoment von 240 Newtonmeter. Der Vierzylindermotor beruht auf dem Serientriebwerk des Abarth 500, ist aber für den Einsatz im Rennsport speziell präpariert.

„Mit unserem Engagement in der Formel 4 setzt Abarth eine Tradition fort, die schon in den 1960er Jahren begann”, sagte Marco Magnanini, verantwortlich für die Marke Abarth in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten, bei der offiziellen Präsentation der italienischen Formel 4-Meisterschaft in Modena. „Schon damals ermöglichte Abarth jungen Menschen den Einstieg in den Rennsport zu überschaubaren Kosten und hat vielen jungen Piloten den Sprung in die Profilaufbahn ermöglicht.”

Mit der ersten Partnerschaft mit einem nationalen Formel 4-Championat baut Abarth seine gezielte Nachwuchsförderung im Rennsport weiter aus. Für Einsteiger in den Tourenwagensport bietet Abarth weiterhin verschiedene Rennserien mit dem Abarth 500 Assetto Corse (140 kW/190 PS) und Abarth 695 Assetto Corse (151 kW/205 PS) an. Sie gehören in Europa längst zu den beliebtesten Markenpokalen – in der vergangenen Saison starteten in fünf nationalen und internationalen Meisterschaften rund 150 Piloten.