Das war die ADAC Europa Classic 2021

28.9.2021 München. Traumwagen vor Traumkulisse: Im Schatten mächtiger Dolomitengipfel bot die vierte Auflage der ADAC Europa Classic 2021 vom 20. bis zum 24. September Genuss bei entspanntem Tempo. Rund um Schenna erkundeten Oldtimer-Enthusiasten mit 90 klassischen Fahrzeugen die abwechslungsreichen Etappen in Südtirol.

Begeistert zeigten sich auch die prominenten Teilnehmer, darunter Tatort-Star Richy Müller und der TV-Kultmoderator Horst Lichter, der die ADAC Europa Classic kurz und bündig zusammenfasste: „Das war einfach ein Träumchen.“

Das Teilnehmerfeld verkörperte – wie immer bei der ADAC Europa Classic – einen bunten Querschnitt der Automobilgeschichte mit zahlreichen technischen Leckerbissen.

Auch TV-Moderator Horst Lichter genoss die Tour (Quelle: ADAC Klassik)

Mit Fahrzeugen von 26 verschiedenen Hersteller war das Feld ein rollendes Museum der Automobilgeschichte. Der älteste Teilnehmer auf vier Rädern trägt sogar noch Holzfelgen: Der Ford Model T Tourabout, Baujahr 1911, wurde gerade stolze 110 Jahre alt. Das hielt seinen Besitzer Wilfried Roth nicht davon ab die Tour mit ihren zahlreichen Passüberquerungen in Angriff zu nehmen. Das Publikum wusste so viel Einsatz zu schätzen: Bei jeder Wanderpause sorgte der nostalgische Ford für begeisterte Blicke.

Eine Mischung aus alpenländischem Flair und mediterraner Lebensfreude bei perfekten Witterungsbedingungen war der ständige Begleiter der ADAC Europa Classic. Von Schenna aus entdeckten die Teilnehmer an vier Tagen in unterschiedlichen Schleifen die Region rund um einen der bedeutendsten Tourismusorte Südtirols. Die Tour führte die Teilnehmer oftmals abseits der bekannten touristischen Wege auf sorgfältig ausgesuchten Routen über ruhige Nebenstraßen und Pässe mit einem atemberaubenden Panorama als ständigen Beifahrer.

„Wir haben großartig Landschaften erlebt, nette Menschen kennengelernt, waren mit wunderschönen Autos unterwegs und hatten dabei gutes Wetter.“, lautete das Fazit von ADAC Klassik Referent Prof. Dr. Mario Theissen. „Es war eine gelungene Tour und ich hoffe, dass wir zukünftig wieder einmal in Südtirol unterwegs sind.“

Auch ADAC Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck, der mit einem Alfa Romeo Spider 2.0 an der Oldtimer-Wanderung teilgenommen hat, fand nur lobende Worte: „Ich habe erstmals an einer ADAC Europa Classic teilgenommen und bin wirklich begeistert. Was mich ganz besonders freut sind die zufriedenen Teilnehmer und der reibungslose Ablauf. Das macht mich zufrieden, denn wir organisieren diesen Event für unsere Mitglieder. Danke an alle, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben, insbesondere an unsere ehrenamtlichen Helfer.“

„Es gibt nichts Besseres: Wir hatten vier sehr schöne Tage“, sagte Schauspieler Richy Müller, der mit einem Porsche 911 Targa von 1977 auf Kurvenjagd ging.

Prominente Unterstützung in Sachen Klangkulisse lieferte die Familienband More Than Words, bestehend aus Stefanie Hertel, Lanny Lanner und Johanna Mross. Die Country-Rock-Pop-Band kennt die ADAC Europa Classic auch als Teilnehmer-Crew in einem himmelblauen Trabant und bestritt zusammen mit DSDS-Finalist Dominik Büchele in diesem Jahr das musikalische Programm.

Gasfuß und Stoppuhr hatten bei der ADAC Europa Classic Pause, der Fokus lag auf der Region und ihren Sehenswürdigkeiten. Dabei half die moderne Technik: Die Routenführung übernahm die digitale Navigation des Partners TomTom. Bei den Wanderpausen warteten viele kleine spielerische Herausforderungen auf die Teilnehmer.

Am erfolgreichsten meisterten Hans und Karin Könnings, die in einem schneeweißen Volkswagen Golf I Cabrio aus dem Jahr 1984 teilnahmen, die Herausforderungen und durften sich am Donnerstagabend beim Galaabend im Kurhaus von Meran über den Gesamtsieg bei der ADAC Europa Classic freuen. Platz zwei ging an Robert und Elke Hempel in einem Porsche 911 – 2.4 S Targa, der in diesem Jahr 50 Jahre jung wird. Dritte wurden Bernd Schneider und Nicole Oehm-Schneider, die in einem Ford Mustang Convertible aus dem Jahr 1966 Südtirol entdeckten.

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