ADAC wird Zukunft der Mobilität aktiv gestalten

19.3.2021. Der ADAC baut seine Kompetenzen im Bereich der technischen Verbraucherschutztests aus und plant, die vorhandenen Standorte in Landsberg am Lech und Penzing zu einem Innovations-Campus weiterzuentwickeln.

Im Technik Zentrum Landsberg werden bereits seit Jahrzehnten die anspruchsvollen technischen Verbraucherschutztests des ADAC durchgeführt und kontinuierlich fortentwickelt. Hier befasst sich der ADAC konkret und unabhängig mit Themen der Verkehrssicherheit, des Umwelt- und Klimaschutzes sowie mit Neuentwicklungen bei Fahrzeugen und Infrastruktur. Auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes Penzing werden seit 2016 zusätzlich Fahrerassistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen sowie Car-to-X-Kommunikation getestet.

Der Innovations-Campus wird ein Reallabor in Penzing sein, das – in enger Kooperation mit der angrenzenden Modellstadt für Intelligente Mobilität in Landsberg am Lech – neue Mobilitätsformen erlebbar machen wird und wo urbane, nachhaltige Lebensräume geschaffen werden. Der ADAC wird sich auf diese Weise seiner Verantwortung stellen, bei der Realisierung intelligenter und nachhaltiger Mobilität aktiv mitzuwirken.

Auf der Grundlage des ADAC Konzepts für den Innovations-Campus bewerben sich Landsberg am Lech und Penzing zusätzlich darum, als Satellit für das Deutsche Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zu fungieren.

Das DZM soll auf Basis neuer technologischer Möglichkeiten Antworten darauf finden, wie sich Menschen fortbewegen und Waren transportiert werden können. Dabei geht es insbesondere darum, kreativ, interdisziplinär und innovativ zukunftsweisende Mobilitätskonzepte zu erdenken, zu entwickeln und in der Praxis unmittelbar zu erproben. Wirtschaft und Wissenschaft sind dabei gleichermaßen gefragt und sollen durch Zusammenarbeit mit Hochschulen sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen eng kooperieren.

Die Standorte bieten sich aus Sicht des ADAC in idealer Weise an, an den Zukunftsaufgaben des DZM aktiv mitzuarbeiten. Dabei kristallisieren sich bereits jetzt die enge Zusammenarbeit mit den kommunalen Verantwortlichen sowie der intensive Austausch mit Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft als Erfolgsfaktoren heraus.

Schreibe einen Kommentar