Der EQS: Design für alle Sinne

29.3.2021 Stuttgart. Der EQS ist die vollelektrische Luxuslimousine von Mercedes. Mit ihm definiert Mercedes-EQ dieses Fahrzeugsegment neu. Als erstes Modell steht der EQS zudem auf der modularen Architektur für Elektrofahrzeuge der Luxus- und Oberklasse. Durch die Verschmelzung von Technologie, Design, Funktionalität und Konnektivität begeistert der EQS Fahrer und Passagiere.

Mit einem cw-Wert ab 0,20[1] setzt er eine neue aerodynamische Bestmarke für Serienfahrzeuge. Unterstützt von Künstlicher Intelligenz (KI) erleichtert er ihnen in vielen Bereichen den Alltag.

Produziert wird der EQS gemeinsam mit der S-Klasse und der Mercedes-Maybach S-Klasse vollständig CO2-neutral in der Factory 56 im Werk Sindelfingen, der modernsten Automobilproduktion von Mercedes-Benz. Die Batteriesysteme werden am nahegelegenen Mercedes-Benz Standort Untertürkheim im Werksteil Hedelfingen gefertigt. Der EQS kommt in Europa in diesem August auf den Markt.

Der EQS lässt sich mit nahezu allen Sinnen erfahren. Dadurch erreicht das vollelektrische Oberklassemodell eine neue Dimension bei Ästhetik und Luxus. Zugleich zeugt der EQS vom leidenschaftlichen Engagement seiner Entwickler und Designer für Elektromobilität.

In diesem „Digital Deep Dive Design“ werden einige Neuerungen vorgestellt. Hier die wichtigsten von A wie Aerodynamik bis Z wie Zero-Layer-Konzept:

Innovation Beschreibung Kundenerlebnis
Aerodynamik Weltrekord: Erstes Serienautomobil der Welt mit einem cw-Wert ab 0,201 Mehr Reichweite
ENERGIZING NATURE Neue Programme von ENERGIZING COMFORT mit beruhigenden Klängen Können entspannend wirken
HEPA-Filter Aufwendiges Filtersystem reinigt die einströmende Außenluft auf seinem sehr hohen Filtrationsniveau Innenluft nahezu frei von Feinstaub, Kleinstpartikeln, Pollen und unangenehmen Gerüchen
MBUX Hyperscreen Die komplette Instrumententafel ist ein ultimativer Widescreen Progressiver Luxus auf den ersten Blick – für beide Passagiere in der ersten Reihe
One-Bow-Design Bogenförmige Linienführung Innovative Ästhetik
Over-the-Air-Updates Freischaltung von Fahrzeugfunktionen wie weiteren Klangwelten mit WLAN-Technologie EQS bleibt ein Fahrzeugleben lang aktuell
Sound Experiences Verschiedene Klangwelten, darunter optional Fahrsound im Innenraum Interaktives Sounderlebnis
Zero-Layer-Konzept Die wichtigsten Applikationen situativ und kontextbezogen auf der obersten MBUX Ebene im Blickfeld Noch weiter vereinfachte Bedienung mit personalisierten Vorschlägen; noch weniger Ablenkung des Fahrers

 
Das Mercedes Management über den EQS

„Wir streben bei Mercedes nichts weniger als die Führung im Bereich der Elektromobilität und Digitalisierung durch eine intelligente Plattformstrategie und einen softwarebasierten Ansatz an. Der neue EQS zeigt: Wir verfolgen unseren eigenen Mercedes Weg, indem wir den Kunden mit unseren Elektrofahrzeugen eine hocheffiziente, elektrische und luxuriöse Erfahrung bieten.“
Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und Mercedes-Benz Cars COO

„Mit unserem EQS haben wir eine völlig neue, zukünftige Generation von Luxusautos geschaffen. Basierend auf unserem Stil der sinnlichen Klarheit schaffen wir Begehrlichkeit durch die Kombination einer wunderschön verführerischen Skulptur mit der progressivsten Proportion. Wichtige Merkmale wie das ‘One-Bow‘-Design und eine ganzheitlich integrierte, stark reduzierte und nahtlose Gestaltung verleihen dem EQS seinen sportlichen und progressiven Look. Das unterscheidet ihn von allen anderen Fahrzeugen, die wir jemals geschaffen haben – das macht unseren EQS so außergewöhnlich.“
Gorden Wagener, Chief Design Officer der Daimler Group

Erlebbar mit nahezu allen menschlichen Sinnen

Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken, das sind die klassischen Sinne des Menschen. Die ersten vier spricht der neue EQS in vielfältiger Weise an:

Visuelle Wahrnehmung: Über 100 Millionen Stäbchen und Zäpfchen sitzen in der Netzhaut des menschlichen Auges. Mit diesen Sinneszellen können wir sehen, beispielsweise die für die Luxusklasse revolutionären Merkmale des EQS wie das Cab-Forward-Design oder die coupéhafte „One Bow“-Linienführung mit Fließheck. Dies unterscheidet den EQS bereits auf den ersten Blick deutlich von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und wird noch durch die Black Panel-Front und das Design der Beleuchtung unterstrichen.

Auch bei der Innenraumgestaltung hatten die Designer den Auftrag und die Chance, einen völlig neuen Weg zu beschreiten. Diese Freiheit nutzten sie: Der MBUX Hyperscreen ist eines der Highlights im neuen EQS. Der konkave Bildschirm breitet sich wie eine Meereswelle von der linken bis zur rechten A-Säule vor den Insassen aus. Neben der schieren Größe sorgt auch die hochwertige, detailverliebte Ausführung für einen „Wow“-Effekt. Der MBUX Hyperscreen ist minimalistisch in die Instrumententafel integriert.

Nur ein feiner Rahmen in Silver Shadow, ein Düsenband und eine schmale Lederbank fassen ihn ein. Das Düsenband erstreckt sich oben über die gesamte Breite und ist zugleich sehr flach. Diese extremen Proportionen erzeugen im Zusammenspiel mit der Glaswelle des MBUX Hyperscreens die avantgardistische Architektur des Cockpits.

Die ruhige und klare Gestaltung der Türtafeln macht Anleihen bei der Innenarchitektur moderner Wohnräume. Avantgardistische sowie traditionelle Materialien und Farben verleihen dem Innenraum eine besondere Atmosphäre. Ein weiteres optisches Highlight ist das Head-up-Display mit Augmented-Reality-Inhalten.

Auditive Wahrnehmung: Über die Ohren nehmen Menschen Schallwellen wahr. Der Höreindruck des EQS bewegt sich zwischen komfortabler Ruhe und interaktivem, sinnlichem Sounderlebnis. Mit einer ganzheitlichen Soundinszenierung haben die Soundexperten von Mercedes den Paradigmenwechsel vom Verbrenner zum Elektroauto akustisch wahrnehmbar gemacht. Ab Werk verfügt der EQS über die beiden Klangwelten Silver Waves und Vivid Flux. Als Sound Experiences können sie auf dem Zentral-Display ausgewählt und auch abgeschaltet werden. Bereits bei der Annäherung ans Fahrzeug und beim Einsteigen werden Fahrer und Passagiere akustisch begrüßt.

Ein entsprechender Aura-Sound begleitet ebenso das Verlassen und Verriegeln des EQS. Innerhalb der jeweiligen Klangwelt bewegt sich auch der optionale Fahrsound, der über die Lautsprecher des Soundsystems im Innenraum wiedergegeben wird. Ein beeindruckend realitätsnahes Hörerlebnis bieten ebenso die neuen ENERGIZING NATURE Programme von ENERGIZING COMFORT. Die beruhigenden Klänge namens Waldlichtung, Meeresrauschen und Sommerregen entstanden in Kooperation mit dem Natur-Akustiker Gordon Hempton.

Wie bei den anderen Programmen von ENERGIZING COMFORT werden mit Lichtstimmungen und Bildern weitere Sinne angesprochen. Eine weitere Alternative zur neuartigen Stille im Auto und zum interaktiven Fahrsound sind Streamingdienste: Mercedes-Benz hat mit dem Dienst „Online Music“ die größten Anbieter ganzheitlich in das MBUX Infotainmentsystem integriert.

Olfaktorische Wahrnehmung: Beim Atmen werden ständig Duftstoffe eingeschleust. Gleich zwei Systeme melden unabhängig voneinander Gerüche ans Gehirn: Millionen von Rezeptoren in der Nasenschleimhaut und den Enden des Trigeminusnervs. Gegen unangenehme Gerüche hat der EQS etwas: Sein groß dimensionierter HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air) reinigt die Außenluft nicht nur sehr effektiv von Feinstaub, Kleinstpartikeln und Pollen. Spezielle Aktivkohlen im HEPA-Filter und im Innenraumfilter übernehmen ferner die Filtration von Schwefeldioxid und Stickoxiden sowie Gerüchen. Aufgrund ihrer Porenstruktur haben sie eine sehr große innere Oberfläche. Im HEPA-Filter des EQS werden rund 600 Gramm Aktivkohle eingesetzt. Die Adsorptionsfläche entspricht ungefähr 150 Fußballfeldern.

Den Geruchssinn spricht ebenso die aktive Beduftung des EQS an, die ein Teil des AIR-BALANCE Pakets ist. Für das neue Elektro-Oberklassemodell wurde ein neuer Duft komponiert: No.6 MOOD Linen – getragen von der grünen Note einer Feige, die auf einem Stück Leinen liegt.

Haptische Wahrnehmung: Die Haut ist das größte Sinnesorgan des Menschen. Mit ihrer Hilfe nehmen wir Berührungen wahr und spüren zum Beispiel, ob Dinge weich oder hart, warm oder kalt, nass oder trocken sind. Im Interieur des EQS gibt es viel Angenehmes zu erfühlen: fließende Lederflächen mit aufwendigen Nahtkleidern oder dynamischer Perforation; die moderne Feinstruktur NEOTEX, die die Anmutung von Nubukleder und Hightech-Neopren kombiniert; Zierteile aus offenporigem Echtholz oder in 3D-Reliefoptik.

Zentral- und Beifahrer-Display des MBUX Hyperscreens bieten ebenso eine haptische Rückmeldung. Berührt der Finger auf dem Touchscreen bestimmte Stellen, fühlt der Benutzer auf der glatten Oberfläche Impulse, welche den Eindruck eines mechanischen Schalters vermitteln. Eine weitere Bedienhilfe ist das sogenannte Force-Feedback beider Displays.

Unterschiedlich starker Druck auf das Glas verändert die Reaktion. Zum Beispiel springt MBUX daraufhin in eine andere Menüebene. Nicht nur mit einzelnen Fingern, sondern mit dem ganzen Körper sind schließlich die bis zu zehn verschiedenen Massageprogramme des EQS spürbar. Sie nutzen die Vibrationsmotoren in den Sitzen und können den Effekt der entspannenden Massage nach dem Hot-Stone-Prinzip auch mit Wärme steigern. Hierfür wird die Sitzheizung mit den aufblasbaren Luftkammern der Multikontursitze kombiniert.

Schnell lernfähig dank Künstlicher Intelligenz (KI)

Der EQS ist aber nicht nur ein Auto, das (nahezu) alle menschlichen Sinne anspricht. Als ausgesprochen intelligentes Fahrzeug besitzt er selbst auch viele Sinne. Als Sinnesorgane dienen ihm dabei je nach Ausstattung bis zu 350 Sensoren unterschiedlichster Art und an allen Stellen im Auto. Sie messen Entfernungen, Geschwindigkeiten und Beschleunigungen, Lichtverhältnisse, Niederschlag und Temperaturen, die Belegung von Sitzplätzen ebenso wie den Lidschlag des Fahrers oder die Sprache der Passagiere.

Verarbeitet werden diese zahlreichen Informationen von Steuergeräten, die von Algorithmen gesteuert blitzschnell Entscheidungen treffen. Sie sind also sozusagen das Gehirn. Doch viele Informationen nutzen nur, wenn man etwas damit anfangen kann. Der neue EQS kann seine Fähigkeiten auf Basis neuer Erfahrungen erweitern, denn dank Künstlicher Intelligenz (KI) ist er sehr lernfähig.

Hier einige Beispiele, wie und wo KI das Kundenerlebnis verbessert:

Der optionale Fahrsound ist interaktiv, reagiert also auf gut ein Dutzend verschiedener Parameter wie Stellung des Fahrpedals, Geschwindigkeit oder Rekuperation. Die Wahl des Fahrprogramms beeinflusst den Fahrsound ebenso. Mittels intelligenter Sounddesign-Algorithmen werden die Klänge auf dem Verstärker des Burmester® Surround-Soundsystems in Echtzeit berechnet und von den Lautsprechern wiedergegeben.

Der ENERGIZING COACH empfiehlt situativ und individuell passend eines der ENERGIZING COMFORT Programme Frische, Wärme, Vitalität oder Freude. Sind die Mercedes-Benz vivoactive® 3 Smartwatch, die Mercedes-Benz Venu® Smartwatch oder ein anderes kompatibles Garmin® Wearable eingebunden, optimieren persönliche Werte wie Stresslevel oder Schlafqualität die Passgenauigkeit der Empfehlung.

Das MBUX System zeigt proaktiv die für den Anwender richtigen Funktionen zur richtigen Zeit. Das kontextsensitive Bewusstsein wird sowohl durch Umgebungsveränderungen wie auch das Anwenderverhalten permanent optimiert. Der sogenannte Zero-Layer bietet dem Benutzer auf der obersten Ebene der MBUX Informationsarchitektur dynamische, aggregierte Inhalte aus dem gesamten MBUX System und den damit verbundenen Diensten. Der MBUX Interieur-Assistent erkennt Bedienwünsche an Bewegungen, im EQS auch im Fond.

Mercedes-EQ: Führungsrolle bei Elektrifizierung und nachhaltiger Produktion

Als Teil der „Ambition 2039“ arbeitet Mercedes-Benz daran, in weniger als 20 Jahren eine CO2-neutrale Neuwagen-Flotte anzubieten. Bereits bis 2030 will das Unternehmen mehr als die Hälfte seiner Autos mit Elektroantrieb (xEV) verkaufen – hierzu zählen vollelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride.

Produziert wird der EQS gemeinsam mit der neuen S-Klasse und der Mercedes-Maybach S-Klasse in der Factory 56 im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen, der modernsten Automobilproduktion von Mercedes-Benz. Ganz im Sinne der Ambition 2039 ist die Factory 56 eine Zero Carbon Fabrik – vollständig CO2-neutral und mit einem deutlich reduzierten Energiebedarf. Konsequent und flächendeckend wurden in der gesamten Halle innovative Technologien und Prozesse implementiert, die die Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit bestmöglich unterstützen.

Die lokale Produktion von Batterien ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Elektrooffensive der Mercedes-Benz AG und ein entscheidendes Element, um die weltweite Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen flexibel und effizient bedienen zu können. Als Teil des Mercedes-Benz Drive Systems Campus Untertürkheim (Deutschland) ist das Werk Hedelfingen verantwortlich für die Produktion von Mercedes-EQ Batteriesystemen für den EQS.

[1] Mit 19“ AMG-Rad-/Reifenkombination (verfügbar in der EU ab Ende 2021) im Fahrprogramm SPORT

Mercedes-Benz EQS (Quelle: Mercedes-Benz)

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