Der neue Peugeot Boxer

16.5.2014. Als einer der größten Nutzfahrzeuganbieter Europas mit einem umfangreichen Angebot setzt Peugeot die Erneuerung seines Modellprogramms mit dem neuen Peugeot Boxer fort.

Qualität, Robustheit und Langlebigkeit des neuen Peugeot Boxer haben sich bereits über mehr als vier Millionen Testkilometer unter extremen Bedingungen bewährt und finden auch im aktuellen markentypischen Design ihren Niederschlag.

Niedrige Verbrauchswerte, im Marktvergleich äußerst günstige Unterhaltskosten sowie attraktive Serviceverträge garantieren eine sorgenfreie Nutzung.

Dank der breiten Auswahl an Karosserievarianten, Ladekapazitäten und durchdachten Ausstattungen finden Gewerbetreibende mühelos für jeden Bedarf das passende Fahrzeug. Weit mehr als ein reines Transportmittel ist der neue Peugeot Boxer ein sinnvolles Instrument zur Effizienzsteigerung im Gewerbebetrieb.

„Nach der kompletten Überarbeitung der Pkw-Modellpalette von Peugeot steht nun die Erneuerung des Nutzfahrzeugspektrums vor ihrem Abschluss. Mit dem neuen Peugeot Boxer bietet die Marke Gewerbetreibenden ein Fahrzeug, das perfekt auf deren Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnitten ist.“
Maxime Picat, Peugeot Markenchef
„Der neue Peugeot Boxer ist in Sachen Qualität, Robustheit und Ausstattung sowie durch sein modernes, hochwertiges Design fester Bestandteil der Produktoffensive und der Höherpositionierung der Marke. Mit 30 % Exportanteil in Länder außerhalb Europas ist er außerdem eine tragende Säule unserer Internationalisierungsstrategie.“
Xavier Peugeot, Produktdirektor Peugeot

Frischer Wind auf dem Transportermarkt

Die Geschichte von Peugeot im Transportersegment reicht weit in die Vergangenheit zurück: Seit 1950 wurden rund 1,8 Millionen Transporter hergestellt, davon eine knappe Million Peugeot Boxer in drei Generationen seit 1994. Mit dem neuen Peugeot Boxer wird im Jahr 2014 ein neues Kapitel aufgeschlagen.

Das Marktsegment des Boxers umfasst in Europa etwa 500.000 Fahrzeuge pro Jahr. Die Steigerung um 0,24 % von 2010 bis 2013 lässt einen leichten Aufwärtstrend erkennen.
Im gleichen Zeitraum konnte die dritte Generation des Peugeot Boxer in Europa 0,5 % Marktanteil gewinnen – seit ihrem Verkaufsstart im Jahr 2006 insgesamt 1,3 % – und ihren Absatz in außereuropäische Länder dem Volumen nach sogar um 35 % steigern.
Ab dem zweiten Quartal 2014 dürfte die neue Generation des Peugeot Boxer diesen positiven Trend weiter verstärken.

„Der neue Peugeot Boxer baut auf den Erfolgen der aktuellen Generation auf und liefert stimmige Antworten für die Bedürfnisse unserer Kunden in puncto Qualität, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Alltagstauglichkeit. Mit diesen Stärken passt er neben Bipper, Partner und Expert perfekt in die umfangreiche, moderne Nutzfahrzeugpalette der Marke Peugeot.“
Richard Meyer, Leiter Nutzfahrzeuge

Der neue Peugeot Boxer führt zwar den Namen seines Vorgängers fort, schlägt jedoch konzeptionell ein neues Kapitel auf und wird den hohen Ansprüchen gewerblicher Nutzer in Sachen Qualität, Wirtschaftlichkeit und Alltagstauglichkeit in jeder Hinsicht gerecht.

Millionenfach bewährtes Konzept: Robust, langlebig und zuverlässig

„Zuverlässigkeit und Langlebigkeit sind bei einem Nutzfahrzeug wesentliche Kaufargumente, denn schließlich beeinflussen sie auch dessen Werthaltigkeit. Unsere Bemühungen sind konsequent darauf ausgerichtet, in Gebrauchsqualität und Beständigkeit mit den besten Wettbewerbern auf Augenhöhe zu sein. Diese wichtigen Ansätze für die Höherpositionierung der Marke demonstriert auch der neue Peugeot Boxer in anschaulicher Weise.“
Philippe Pelletier, Direktor Qualität

Im Lastenheft des neuen Peugeot Boxer sind höchste Qualitätsansprüche auf allen Ebenen verankert: im Design, in der Montage, in der Zuverlässigkeit, im Akustikverhalten und in der Nachhaltigkeit.

Seine Designqualität ruht – wie auch bei den Pkw der Marke Peugeot – auf zwei Grundpfeilern:
• strengen Konstruktionsvorgaben, die sich auf Projektfeedback, Wettbewerbsanalysen und Kundenauswertungen nach siebenjähriger Nutzungsdauer stützen;
• einer Reihe ergänzender, spezifischer Validierungen, mit denen neben den üblichen Testreihen auch die Alterungsbeständigkeit beurteilt wird.

Diese Prämissen werden auf speziellen Prüfständen zur Alltagstauglichkeit untersucht, mit denen die Alterung des Fahrzeugs bei kundentypischem Einsatz simuliert wird.

Bei der Entwicklung des neuen Peugeot Boxer wurden einige Bauteile im Hinblick auf Langlebigkeit und Akustikkomfort optimiert:
• verstärkte Karosseriestruktur für mehr Steifigkeit;
• neues Windlaufdesign;
• neue Mechanik für die seitlichen Schiebetüren und verstärkte Hecktüren;
• größere Bremsen;
• neu konzipierte Stoßdämpferlager;
• 2.2 Liter HDi-Motoren mit überarbeitetem Einspritzsystem.

Um ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Beständigkeit für den intensiven gewerblichen Einsatz zu erreichen, wurde der neue Peugeot Boxer über vier Millionen Kilometer unter extremsten Bedingungen getestet: unter Volllast, mit halber Last oder leer sowie bei allen erdenklichen Straßenverhältnissen, einschließlich aufgerissener Beläge und im Gebirge.

Auch in speziellen Testreihen standen Zuverlässigkeit und Langlebigkeit im Mittelpunkt:
• 1.500 Stunden bei Temperaturen von -20° und +40° C zum Nachweis der Alterungsbeständigkeit von Antriebskomponenten, Kunststoffen und Elektronikbauteilen;
• 1.000 Watpassagen (10 cm Tiefe bzw. 2 bis 3 cm Tiefe mit Salzwasser, ohne Reinigung des Fahrzeugs während der nächsten 1.000 km zur Überprüfung von Dichtigkeit und Korrosionsbeständigkeit);
• 500.000 Türschließzyklen bei -30° bis +80° C, wie sie bei intensiver gewerblicher Nutzung über 10 Jahre typischerweise vorkommen.

Auch auf das Finish des neuen Peugeot Boxer wurde besonderes Augenmerk gelegt. Bevor ein Fahrzeug das Werk verlässt, werden neben den laufenden Qualitätskontrollen im Produktionsprozess rund 1.800 weitere optische und funktionale Eigenschaften überprüft.

Modernes, robustes Design für einen hochwertigen Qualitätseindruck

„Für den neuen Peugeot Boxer wollten wir auf der Basis markentypischer Eleganz ein modernes, Sicherheit vermittelndes und langlebiges Design entwickeln, mit dem das Fahrzeug auch von weitem unverwechselbar ist.“
Thierry Devoitin, Leiter Industriedesign, und Laurent Rossi, Leiter Nutzfahrzeugkarosserie

Für das Designteam von Peugeot lautete die Aufgabe, den neuen Peugeot Boxer mit einer ausdrucksstarken, zeitgemäßen und nutzfahrzeugspezifischen Optik auf Grundlage der Designcodes der Löwenmarke fest im Hier und Jetzt zu verankern.

Ein Nutzfahrzeug muss nicht nur praktisch und robust sein, sondern soll mit seinem hochwertigen Design auch das Image des Unternehmens und seiner jeweiligen Branche aufwerten.

So wirkt die neue moderne Frontpartie besonders kraftvoll und solide. Die konturierte Motorhaube wird von der Kühlergrillumrandung mit dem integrierten Peugeot Schriftzug unterstrichen. Der breite Kühlergrill nach dem Vorbild des neuen Peugeot 308 wird von einer Graumetallic-Zierleiste umrahmt. Der neue Peugeot Boxer hat einen markanten katzenartigen, technologisch geprägten „Blick“, der durch die Verlängerung der Motorhaube bis in die Scheinwerferelemente mit serienmäßigem Tagfahrlicht (optional mit LEDs) zusätzlich betont wird.

Der neue, imposante Stoßfänger mit zwei runden Aussparungen im unteren Bereich für die optionalen bzw. serienmäßigen Nebelscheinwerfer aus robustem Polycarbonat suggeriert maximale Sicherheit. Zur leichteren Reinigung der Windschutzscheibe dienen unmittelbar darüber eingelassene, rechteckige Öffnungen als Trittmulden.

Die Heckpartie zieren das Markenemblem sowie eine neue Lichtsignatur, die das moderne Design des neuen Peugeot Boxer unterstreicht und sicherstellt, dass die Heckbeleuchtung auch von der Seite gut sichtbar ist.

Auch der funktionale, komfortable Innenraum des neuen Peugeot Boxer vermittelt Eleganz und hochwertige Verarbeitung. Das Armaturenbrett bekommt eine neue Bedienkonsole mit neuen Radiomodellen. Für die Sitze ist der mit Rot und Grau durchsetzte Bezug „Darko Schwarz“ vorgesehen. So wirkt der Fahrgastraum besonders hochwertig.

Effizienz im Alltag

„Unsere Kunden brauchen gute Arbeitsbedingungen und erwarten deshalb von Nutzfahrzeugen das Gleiche wie von Pkws. Mit Recht stellen sie hohe Ansprüche an Komfort, Fahreigenschaften, Sicherheit sowie Effizienz im Berufsalltag. All diese Erwartungen erfüllt der neue Peugeot Boxer.“
Vincent Portia, Produktverantwortlicher des neuen Peugeot Boxer

Für eine einfache, sichere Handhabung bietet der neue Peugeot Boxer vielerlei moderne Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme. ABS, ESP, Notbremsassistent, Fahrerairbag und elektrische Fensterheber gehören ebenso zur Serienausstattung wie (modellabhängig) eine Stahltrennwand zwischen Fahrgastraum und Ladezone für mehr Akustikkomfort.

Zur Diebstahlsicherung sind vorgesehen:
• Zentralverriegelung;
• getrennt vom Fahrgastraum zu sperrender Laderaum;
• Superzentralverriegelung;
• bei geöffneten Hecktüren zeigt die Rückfahrkamera automatisch den Bereich hinter dem Fahrzeug auf dem Touchscreen an.

Zum Schutz der Insassen und für die unterschiedlichsten Einsatzarten bietet der neue Peugeot Boxer zahlreiche aktive und passive Sicherheitssysteme:
• Die Funktion LAC (Load Adaptive Control) passt das Eingreifen des ESP an die Beladung und Lastverteilung im Fahrzeug an, damit es auch in kritischen Situationen sicher auf Kurs bleibt.

• Die Antischlupfregelung ASR als integrierter Bestandteil des ESP-Systems erkennt das Durchdrehen eines oder beider Antriebsräder und stellt durch automatische Eingriffe in Bremsen und Motordrehzahl die Traktion wieder her. Bei niedrigem Tempo und insbesondere auf rutschigem Untergrund ermöglicht ASR ein ruckfreies Anfahren ohne Abwürgen des Motors. Außerdem wird die Kupplung geschont, was sich positiv auf deren Lebensdauer auswirkt. Bei höherem Tempo wird insbesondere bei starkem Beschleunigen auf rutschigem Untergrund ein Schleudern verhindert.

• Der Spurhalteassistent (AFIL) verfolgt über eine Kamera oberhalb des Innenrückspiegels ständig den Straßenverlauf. Wenn der Fahrer eine durchgezogene oder gestrichelte Linie ohne zu blinken überfährt, erscheint auf der Instrumententafel ein Hinweis; auf der Seite, wo die Linie überfahren wurde, ertönt ein Warnton. Diese Funktion ist bei den 4-Tonnen-

Versionen serienmäßig, bei den übrigen Varianten optional erhältlich und im Sicherheitspaket inklusive.

• Bei dem für Kombis serienmäßigen und bei den anderen Versionen als Sonderausstattung angebotenen Reifendrucksensor besitzt jedes Rad einen entsprechenden Sensor; bei partiellem oder vollständigem Druckverlust sieht der Fahrer anhand einer Anzeige im Kombiinstrument oder im zentralen Display genau, welches Rad betroffen ist.

• Ein Beifahrerairbag, zwei Seitenairbags und zwei Vorhangairbags sind optional erhältlich.

Der neue Peugeot Boxer verfügt außerdem über folgende Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme:
• Der ebenfalls ins ESP integrierte Berganfahrassistent (Hill Assist) wird aktiv, wenn das Fahrzeug bei laufendem Motor und gedrückter Fußbremse bergauf im Vorwärts- oder bergab im Rückwärtsgang auf einer um mehr als 5 % geneigten Fläche zu stehen kommt. Nachdem der Fahrer den Fuß von der Bremse genommen hat, wird der Bremsdruck für rund zwei Sekunden aufrechterhalten und so unabhängig von der Beladung des Fahrzeugs ein komfortables, einfaches Anfahren ohne Zurückrollen ermöglicht.

• Die optional erhältliche intelligente Traktionskontrolle verbessert die Traktion auf schlecht haftendem Untergrund wie Matsch, Schnee oder Eis. Wenn die Funktion über den Druckschalter am Armaturenbrett eingeschaltet ist, tritt bei einem plötzlichen Traktionsverlust die Traktionskontrolle an die Stelle der Antischlupfregelung ASR und überträgt die Antriebskraft an das Rad mit dem besten Grip; so wird die Traktion verbessert und die Spur beibehalten. Ab 30 km/h schaltet sich das System automatisch wieder ab.

• Ab sofort umfasst die Intelligente Traktionskontrolle auch die neue Bergabfahrhilfe HDC (Hill Descent Control), die über einen Schalter am Armaturenbrett aktiviert wird. Damit kann der Fahrer sein Fahrzeug vor allem auf Matsch oder Schotterstrecken mit mindestens 8 % Gefälle leichter beherrschen und konstant unter 30 km/h halten, ohne Gaspedal oder Bremse betätigen zu müssen. Beschleunigt er über 30 km/h, schaltet sich die Funktion automatisch wieder ab.

Weitere Assistenzsysteme:
• Ein neuer, programmierbarer Geschwindigkeitsregler und -begrenzer ist ab Ausstattungsstufe 2 serienmäßig und bei den übrigen Varianten als Sonderausstattung an Bord. Damit kann eine vorgewählte Geschwindigkeit unabhängig vom Gelände beibehalten oder das Tempo begrenzt werden, beim Geschwindigkeitsregler sogar ohne Betätigung des Gaspedals.

• Als Sonderausstattung ist eine Einparkhilfe hinten mit vier Ultraschall-Rückfahrsensoren in der Heckschürze verfügbar, die beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch aktiviert wird. Hinter dem Fahrzeug erkannte Hindernisse werden dem Fahrer über Hinweistöne mitgeteilt, deren Frequenz beim Annähern an das Hindernis zunimmt und die beim Abstand von wenigen Zentimetern in einen Dauerton übergehen. Aus Sicherheitsgründen werden auch die Passanten durch einen Warnton außen am Fahrzeug informiert, wenn dieses zurücksetzt.

• Für noch leichteres Manövrieren besitzt der neue Peugeot Boxer auf Höhe der dritten Bremsleuchte eine neue Rückfahrkamera mit Overlay-Funktion, die beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch ein Bild vom Bereich hinter dem Fahrzeug auf den Radio-Touchscreen überträgt. Je nach Abstand zum hinteren Stoßfänger unterschiedlich farbige Linien erleichtern das präzise Rückwärtsfahren. Die Heckkamera kann auch mit der Einparkhilfe für hinten kombiniert werden.

• Die Servolenkung mit variabler Unterstützung ist beim 3.0 Liter HDi-Motor und bei der Variante 440 serienmäßig sowie für einige andere Versionen optional erhältlich. Dabei wird die Lenkkraftunterstützung an die Fahrzeuggeschwindigkeit angepasst: Bei höherem Tempo reagiert die Lenkung aus Sicherheitsgründen straffer, bei niedrigen Geschwindigkeiten spricht sie für einfaches Manövrieren leichter an.

Moderne Ausstattungen für den Einsatz im Betrieb

Mit einer ganzen Reihe von Ausstattungselementen lässt sich der neue Peugeot Boxer im Handumdrehen in ein mobiles Büro verwandeln. So verfügt der funktionale Innenraum neben zahlreichen Ablagen außerdem über eine Schreibauflage mit Dokumentenhalter an der Rückseite der herunterklappbaren Mittelsitzlehne.

Die neue Auswahl an Audio-Systemen mit der Option DAB (Digital Audio Broadcasting) umfasst serienmäßig eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und einen USB-Anschluss. Über den exklusiven 5 Zoll-Farb-Touchscreen (in Ausstattungsstufe Komfort Plus serienmäßig) lassen sich alle Funktionen wie Audio-Streaming oder SMS-Anzeige steuern. Völlig neu in diesem Segment ist außerdem das optionale integrierte Navigationssystem sowie die Bildanzeige der Rückfahrkamera.

Mit drei Ausstattungsstufen und unterschiedlichen Optionspaketen kann der neue Peugeot Boxer für jede Branche optimal ausgerüstet werden:
• Das Designpaket mit Nebelscheinwerfern, LED-Tagfahrlicht und Radzierblenden ist für Gewerbetreibende gedacht, die sich von der Masse abheben und das Image ihres Unternehmens aufwerten möchten.
• Das Sicherheitspaket richtet sich an Unternehmen mit besonderen Sicherheitsansprüchen. Es umfasst Beifahrerairbag, Reifendrucksensoren und Spurhalteassistent.
• Das City-Paket ist speziell auf eine intensive Nutzung im Stadtverkehr zugeschnitten. Einparksensoren, eine Heckkamera und elektrisch einklappbare Außenspiegel erleichtern zum Beispiel Zustellern das Manövrieren und verhindern Beschädigungen am Fahrzeug.
• Das Komfortpaket umfasst eine Fahrersitzfederung, Klimaautomatik, Licht- und Wischerautomatik sowie ein Lederlenkrad. Damit ist der Fahrer in der Stadt wie auch auf längeren Strecken besonders komfortabel unterwegs.

Sämtliche Ausstattungselemente sind auch einzeln erhältlich.

Attraktive Wartungs- und Unterhaltskosten und vorbildliche Verbrauchswerte

Die Motorenpalette des neuen Peugeot Boxer umfasst sechs Dieselmotoren der jüngsten Generation mit Rußpartikelfiltersystem FAP nach der Euro 5-Norm:
• Der 2.2 l HDi FAP 110 mit 81 kW und 250 Nm bei 1.750/min ist ein Vierzylinder-Turbomotor mit gegossenem Zylinderblock, Aluminium-Zylinderkopf, Vierventiltechnik und doppelter obenliegender Nockenwelle. Das macht ihn nicht nur spritzig, sondern auch sparsam – zwei besonders im Stadtverkehr wichtige Eigenschaften.
• Der 2.2 l HDi FAP 130 und der 2.2 l HDi FAP 150 leisten 96 kW und 320 Nm bei 1.800/min bzw. 110 kW und 350 Nm bei 1.750/min und zeichnen sich im Vergleich zur Version 110 durch eine spezielle Kolbenkühlung und Kennfeldcharakteristik aus. Dadurch sind diese Motorvarianten für den Stadtverkehr oder längere Strecken gleichermaßen geeignet. Beide sind auch mit STOP & START-System erhältlich.
• Der 3.0 l HDi FAP 180 leistet 130 kW und entwickelt mit 400 Nm bei 1.400/min ein für diese Kategorie ungewöhnlich hohes Drehmoment. Das Common-Rail-Einspritzsystem regelt den Einspritzdruck bedarfsgerecht im Bereich von 450 bis 1.800 bar. Damit steht für längere Fahrten oder hohe Zuladung jederzeit genügend Leistung zur Verfügung.

Mit den neuen 2.2 l HDi-Motoren beträgt die Kraftstoffeinsparung des neuen Peugeot Boxer L3H2 2.2 l HDi 130 gegenüber der Vorgängerversion bis zu 1,3 Liter pro 100 Kilometer oder 34 g CO2/km, was die gute Verbrauchspositionierung des neuen Peugeot Boxer in seinem Segment bestätigt.
Mit der Einführung des STOP & START-Systems bei den 2.2 l HDi-Aggregaten 130 und 150 sinkt der Kraftstoffverbrauch im Stadtverkehr um weitere 0,5 Liter auf 100 Kilometer und der CO2-Ausstoß um 5 g pro Kilometer im EU-Zyklus. Damit setzen sich diese Motoren in diesem Marktsegment mit an die Spitze.

Auch die Wartungskosten des neuen Peugeot Boxer liegen dank folgender Komponenten im Marktvergleich besonders niedrig:
• Die Ventilsteuerkette muss nicht ersetzt werden und hat ein verlängertes Wartungsintervall von 48.000 km oder zwei Jahren.
• Das Bremssystem wurde in der Größe angepasst, um Leistung und Verschleiß zu optimieren.
• Eine günstige Gewichtsverteilung und der Vorderradantrieb ermöglichen den Einsatz einer preisgünstigen 15 Zoll-Standardbereifung.

Attraktive Serviceverträge

Für den neuen Peugeot Boxer werden in den einzelnen Absatzmärkten außerdem günstige, individuelle Serviceverträge angeboten, wie zum Beispiel Garantieerweiterungen und/oder Wartungsverträge für bis zu acht Jahre sorgenfreier Fahrt.
Die Kosten hierfür sind in den meisten Ländern nochmals gesunken und zeigen das Vertrauen der Marke in die Qualität und Langlebigkeit des neuen Peugeot Boxer.
Von Pannenhilfe über Instandsetzung, Austausch von Verschleißteilen bis zur Wartung können gewerbliche Nutzer aus vielerlei Leistungen für ihr Fahrzeug wählen und genießen dabei immer die Qualitätsgarantie von Peugeot.

Ein vorbildliches Leistungsspektrum

Mit seiner enormen Auswahl an Karosserievarianten ist der neue Peugeot Boxer an jede beliebige Branche optimal angepasst. Auf der Basis von drei Radstands-Varianten (3 m, 3,45 m und 4,04 m) sind die Kastenwagen mit und ohne Fenster in vier verschiedenen Längen (L1, L2, L3 und L4) sowie drei Höhen (H1, H2 und H3) erhältlich; insgesamt werden acht Karosserievarianten von 8 bis 17 m3 angeboten.

Für spezifische Anforderungen kann der neue Peugeot Boxer auch in anderen Varianten geordert werden:
Pritsche mit Einfach- (3-Sitzer) oder Doppelkabine (7-Sitzer);
Kipper in Zusammenarbeit mit Scattolini;
Ausbauvarianten als Fahrgestell mit Einfach- oder Doppelkabine, Plattform-Fahrgestell, reines Fahrgestell, Triebkopf.

Für den Personentransport sind auch Kombi-Versionen mit 5 bis 9 Sitzen im Angebot.

Rekord-Ladekapazität

Auch in Sachen Ladekapazität geht der neue Peugeot Boxer mit gutem Beispiel voran.
Er ist zwar zwischen 50 cm und 1 m kürzer als vergleichbare Fahrzeuge, bietet aber bei einer Gesamtlänge von nur 6,36 m das vergleichsweise größte Ladevolumen.

Das zulässige Gesamtgewicht reicht in sechs Varianten sage und schreibe von 2,8 bis 4 Tonnen:
• „Light“-Versionen: 328 (2,8 Tonnen) / 330 (3 Tonnen) /333 (3,3 Tonnen) / 335 (3,5 Tonnen);
• „Heavy“-Versionen: 435 (3,5 Tonnen) / 440 (4 Tonnen).
Damit liegt die Nutzlast höher als bei Fahrzeugen mit Hinterradantrieb, die durch das Gewicht der Antriebswelle benachteiligt sind.

Auch das Be- und Entladen des neuen Peugeot Boxer ist besonders einfach; hierfür sorgen:
• die nutzbare Länge von 1,87 m bei 1,42 m Abstand zwischen den Radhäusern;
• die mit 493 bis 602 mm sehr niedrige Ladekante;
• der Öffnungswinkel der hinteren Türen von 96°, der sich mit Hilfe des abklappbaren Stegs auf ca. 170° erweitern lässt (als Sonderausstattung sogar bisca. 260°);
• eine oder zwei seitliche Schiebetüren.
Die Luftfederung für die Hinterachse erlaubt das Heben und Senken des Ladebodens um 60 bis 70 mm (je nach Radstand). Der Niveau-Ausgleich ermöglicht unabhängig von der Beladung eine stets gleich bleibende Chassis-Höhe, was den Fahrkomfort verbessert. Die Bedienung erfolgt über einen Schalter am Armaturenbrett, die jeweilige Position wird im Kombiinstrument angezeigt. Ab 20 km/h kehrt das Fahrzeug in die normale Position zurück.

Als Sonderausstattung sind Anhängerkupplungen mit festem oder ohne Werkzeug demontierbarem Kugelgelenk erhältlich, die besonders für Handwerker und Kunden im Baugewerbe geeignet sind.