Nissan beteiligt sich an EU-Projekt Fast-E

8.6.2016. Nissan treibt den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos weiter voran: Der japanische Automobilhersteller unterstützt das europaweite Fast-E Projekt, das bis Ende 2016 insgesamt 241 Schnellladestationen in Deutschland und 37 weitere Ladesäulen in Belgien installieren will.

Im Abstand von rund 80 Kilometern sollen demnach Multicharger-Schnellladestationen an wichtigen Autobahnen montiert werden. Damit möglichst viele Autofahrer ihre Elektroautos „auftanken“ können, verfügen sie sowohl über Wechselstrom- als auch über Gleichstrom-Anschlüsse. Die Batterien des vollelektrischen Nissan Leaf, dem mit mehr als 241.000 Einheiten meistverkauften Elektroauto der Welt, und des Transporters e-NV200 lassen sich so innerhalb von nur 30 Minuten auf 80 Prozent laden.

Neben Nissan beteiligen sich acht weitere Unternehmen an der Initiative, die auch von der Europäischen Union (EU) gefördert wird. Das Investitionsvolumen beträgt rund 18 Millionen Euro. Im Zuge eines weiteren Projekts entstehen darüber hinaus 30 zusätzliche Ladestationen in Tschechien und der Slowakei.

Fast-E ist für Nissan eine weitere Möglichkeit, um den Ladeinfrastruktur-Ausbau für Elektrofahrzeuge in Europa voranzutreiben. Das Unternehmen engagiert sich in zahlreichen Projekten und Kooperationen. Im Vorfeld des UEFA Champions League Finales Ende Mai hat Nissan zusammen mit A2A zum Beispiel 17 öffentliche Schnellladestationen in Mailand installiert.

„Die Investitionen in dieses neue Projekt demonstrieren einmal mehr das Bekenntnis von Nissan, intelligente Mobilitätslösungen zu etablieren. Neben der Entwicklung verschiedener Elektrofahrzeuge und innovativer Null-Emissions-Technologien investieren wir zudem in die Infrastruktur. Denn sie spielt eine zentrale Rolle, um die Akzeptanz und Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen zu erhöhen“, erläutert Gareth Dunsmore, Director Electric Vehicles bei Nissan Europe. „Es ist fantastisch, dass sich die Europäische Union an diesem Projekt beteiligt. Die Zahl der Ladestationen an deutschen und belgischen Autobahnen wird deutlich steigen.“

Nissan Leaf: Gesamtverbrauch kombiniert (kWh/100km): 15,0, CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 0, Effizienzklasse: A+ (Werte nach Messverfahren UN/ECE 101 und VO(EG)715/2007).

Nissan e-NV200: Gesamtverbrauch kombiniert (kWh/100km): 16,5, CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 0, Effizienzklasse: A+ (Werte nach Messverfahren UN/ECE 101 und VO(EG)715/2007).

Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO(EG)715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem ‘Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen” entnommen werden, der bei allen Nissan Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.“